Würmtaler Umweltpreis 2025

Foto der Preisverleihung an Christiane Lüst, Gautinger Umweltzentrum Öko&Fair
Die Preisverleihung an Christiane Lüst vom Gautinger Umweltzentrum Öko&Fair (v.l.n.r.: Peter von Schall-Riaucour, Christiane Lüst, Dorit Zimmermann, Hannes Jaenicke)

Christiane Lüst aus Gauting erhält den Preis für ihr Lebenswerk

Zweimal ging der Würmtaler Umweltpreis bein der diesjährigen Verleihung nach Gauting.

Christiane Lüst, Gründerin des Gautinger Umweltzentrums „Öko & Fair“ erhielt den Hauptpreis der Erwachsenen für ihr Leben im Dienste von Nachhaltigkeit und Umweltschutz.
Vor allem die nachhaltige Landwirtschaft ohne Agro-Chemie und Gentechnik ist ein Thema, das sie antreibt“, sagte Moderatorin Dorit Zimmermann.
Bemerkenswert sei ihre Entschlossenheit im Eintreten für ihre Überzeugungen. Dabei beweise sie Rückgrat und Kompromisslosigkeit und werde nicht müde, sich für eine nachhaltige, gerechte Zukunft im Würmtal und weiter darüber hinaus einzusetzen“.
Das Preisgeld in Höhe von 3000 Euro möchte Lust für den Kampf gegen Gentechnik verwenden, hat sie doch die Aktion „Gen-Klage“ ins Leben gerufen.

Aus Stockdorf kommt Ellen Hacker vom Bund Naturschutz, die gemeinsam mit Richard Gebendorfer aus Krailling als Dritte bei den Erwachsenen für ihren Fledermausnotruf ausgezeichnet wurde, für den sie sich seit Jahren engagiert.

Zur Jury gehörte unter anderen auch Hannes Jaenicke, Schauspieler, Umweltaktivist und Autor, der sich mit einem leidenschaftlichen Appell an den vollen Saal wandte:
Der Würmtaler Umweltpreis macht mir einfach Mut. Es ist ein tolles Statement gegen die Untätigkeit der Politik.

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